Bürgerverein Hilden Süd e.V.
Geplante Bebauung des Geländes der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule
25. Juni 2012

die Stadt Hilden hat die Preisträger des städtebaulichen Wettbewerbs für den Bereich des Geländes der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule
vorgestellt.
Aus der Sicht des Bürgervereins weisen alle drei Entwürfe auf eine viel zu dichte Bebauung :
Der Entwurf des 1. Preisträgers sieht auf dem ersten Blick zwar annehmbar aus, bei näherer Betrachtung des Planes wird aber schnell
erkennbar, dass die Häuser noch enger als die bestehende Siedlung auf dem ehemaligen Verkehrsschulungsplatzes stehen. Zu bemängeln
sind die zu engen Zufahrten für Feuerwehr, Müllabfuhr und fehlende Wendemöglichkeiten. Dies auszugleichen ginge zu Lasten der schon jetzt
geschrumpften Grünflächen.
Ebenfalls besteht ein Mangel an öffentlichen Parkplätzen. Die Aussage des Minderbedarfs der Stellfläche wegen Überalterung der Bevölkerung
ist schlicht realitätsfremd. Die Entscheidungsträger sollten diese Punkte kritisch berücksichtigen.


Süder Martinszug darf nicht sterben
10. November 2011
Der diesjährige Martinszug im Hildener Süden am 5. November war ein echtes Großereignis: Schätzungsweise 2000 junge und ältere Hildener
nahmen an der Traditionsveranstaltung teil. Seit rund 100 Jahren organisiert der emsige Martins-Verein Hilden Süd diese schöne Sache, auf die
sich Bürger schon Wochen vorher freuen. Abschluss und Höhepunkt war wieder in diesem Jahr das große Martinsfeuer auf dem Sportplatz an
der Schützenstraße. Zum letzten Mal? Mit der angekündigten Verlegung eines Kunstrasens auf dem Sportplatz ist der Feuerzauber in Zukunft
wohl nicht mehr möglich.
Bei allem Verständnis für die Modernisierung der Sportanlagen in unserer Stadt: Eine Tradition wie der St. Martinszug im Hildener Süden mit
den bewährten Programmpunkten darf nach Ansicht des Bürgervereins Hilden Süd nicht sterben!
Welche Alternativen gibt es für das Martinsfeuer? Zum Beispiel: Der Bolzplatz am Bahnübergang an der Karnaper Straße wurde am
vergangenen Dienstag, 7. November, abends von einem Kindergarten zur Martinsfeier genutzt. Gegen diesen Platz spricht freilich dessen
Bodenbeschaffenheit: Bei Dauerregen kommt man hier insbesondere mit dem Kinderwagen nicht durch. Andere Möglichkeit: Irgendeine Fläche
in Höhe der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule. Oder der Rasen hinter der Fabricius-Halle (auf dem ja schon öfter große Veranstaltungen
stattgefunden haben oder stattfinden).
Sinnvoll wäre, wenn sich Stadt und die Beteiligten kurzfristig an einen Tisch setzen würden, um die Zukunft des St. Martins-Zuges im Hildener
Süden zu besprechen.
Sehr schade wäre es, wenn wir gemeinsam keine Lösung finden würden.
Schnelle Reaktion
Bürgermeister Horst Thiele reagierte prompt auf die Anregung unseres Vereins „Ich bin natürlich gerne bereit mich jederzeit mit den
Organisatoren zusammenzusetzen und glaube fest daran, dass wir eine gute Lösung finden“ so Horst Thiele.

Auch Reinhard Gatzke, Beigeordneter und Dezernent für Jugend, Schule, Sport, Soziales und Kultur antwortete sofort „Gerne greife ich Ihren
Vorschlag auf und würde auch versuchen, ein gemeinsames Treffen zu organisieren“

5. Mai 2012
Der Süder Martinszug ist gerettet.
Die Suche nach einem geeigneten Ersatz für den durch Kunstrasen bestückten Sportplatz an der Schützenstraße, ist beendet. Nach langen
Überlegungen und nach Absprache mit der Stadt Hilden und dem THW, hat der St.-Martins-Verein einen Platz gefunden.
Der Endpunkt des Umzugs wird zukünftig auf dem Schulhof der Grundschule zur Verlach sein.


Abschied von Udo Schütz                                                                                                                                                                                            
16. Februar 2011
In einer bewegenden Trauerfeier nahmen am 16.02.2011 die Angehörigen, Verwandte, Freunde und Vereinsmitglieder Abschied von Udo Schütz,
dem Vereinsvorsitzenden des Bürgervereins Hilden Süd. Er verstarb plötzlich, unerwartet und für alle unfassbar kurz nach seinen 60. Geburtstag
auf dem Heimflug vom Urlaub auf den Kanaren.

Zahlreiche Trauergäste bekundeten in der voll besetzten Kapelle auf dem Südfriedhof ihr Mitgefühl.

Im Namen aller anwesenden Mitglieder des Schützenvereins Richrath erbot ein Fahnenträger an der Urne die letzte Ehre.

Mit dem Largo von Händel eröffnete der Organist Edmund Schibowski den von Pfarrer Hennes zelebrierten Trauergottesdienst. Dieser würdigte
den Einsatz des Verstorbenen als engagierten Menschen für die Belange der Bürger, auch über Hilden Süd hinaus. Er sprach den Angehörigen
und der Trauergemeinde seine Anteilnahme aus.  „Sein Herz brannte“, so Monsignore Hennes, der weitere Worte  aus dem Evangelium nach
Lukas „da blieben sie traurig stehen“ zum Leitfaden seiner Ansprache nahm - als Trost für alle Trauernden, dem „Stillestehen“ zu entrinnen, in
der Hoffnung auf das ewige Leben.

Der lange Trauerzug, darunter auch Bürgermeister Thiele, begleitete Udo Schütz auf seinem letzten Weg zur Baumbeisetzung. Unersetzbar
fehlt er in unserer Mitte, unvergessen bleibt er in unseren Herzen.

Patenschaft
Nicht alle Verkehrsinseln in unserem Stadtteil werden mit einer Blumenbepflanzung geschmückt und haben daher  ein eher tristes Aussehen.
Vereinsmitglied Ute Rosenow hat die erste Patenschaft für die Verkehrsinsel im Kreuzungsbereich Karnaper Straße / Schürmannstraße
übernommen und neu bepflanzt.
Für dieses Engagament wurde Frau Rosenow  von Bürgermeister Horst Thiele persönlich eine Urkunde verliehen.
Der Bürgermeister lobte das Engagement und hofft, dass weitere Bürger diesem Beispiel folgen.
Wie  auch unser Schatzmeister Walter Corbat, der mit seiner Ehefrau Ingrid, eine Baumpatenschaft an der Richrather Straße übernahm.



Stammtischgespräche
07.10.2010 und 04.08.2011

In letzter Zeit wurde vermehrt beim  Bürgerverein wegen der Hundetoiletten (Hundekottüten) angefragt.
Die vier, vom Bürgerverein, bzw.inzwischen von der Stadt Hilden aufgestellten Tütencontainer, werden regelmäßig mit   ca. je 1000 Tüten
bestückt, aber insbesonders die Tütencontainer an der Karnaper Straße und auf der St.Konrad-Allee sind bereits nach kürzester Zeit leer.
Es wird von regelrechten Hamsterentnahmen berichtet. Einige Hundebesitzer decken wahrscheinlich mit einer Ziehung Ihren gesamten
Monatsbedarf an Hundetüten ab, vielleicht werden die Tüten aber auch zweckentfremdet.
Überlegt wird, evtl. ein anderes Modell mit Tütenrollen aufzustellen. Der Umwelt- und Finanzausschuss  der Stadt hat aber zusätzliche Toiletten
abgelehnt.
01.07.2010
Eingeladen waren die Herren Heinz Funke, Maximilian Rech, Ludgar Born und Lars Dedert vom Vorstand „Gemeinnütziger Bauverein Hilden eG
“. Berichtet wurde über den Werdegang,  über die gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung des Bauvereins und ausführlich
über das Bauvorhaben
„An den Linden“ / „Ohligser Weg“ / „Kirschenweg“. Es wurde darauf auf eine behutsame Bebauung der vorhandenen Freiflächen durch Erhalt
des Siedlungscharakters, Einbindung von Grün- und Spielflächen, modernes, barrierefreies Wohnen, ökologisches, energiesparendes Bauen
und höchstens zweigeschossige Bebauung hingewiesen
Voraussichtlich ab 2010 bis 2016 sollen in einer ersten Baustufe 40 Wohnungen errichtet werden. Konkrete Planfestlegungen sollen in einem
kommenden planrechtlichen Verfahren unter Einbezug aller Mitglieder und der Öffentlichkeit festgelegt werden.

05. 05. 2010
Auf unserem Stammtisch informierte der  stellvertretende Amtsleiter  vom Tiefbau- und Grünflächenamt und Stadtentwässerung  der Stadt
Hilden, Herr Dipl. Ing. Dieter Drieschner, daß jeder Grundstückseigentümer/in nach § 61a Landeswassergesetz seine/ihre im Erdreich verlegten
Schmutzwasserleitungen bis spätestens 2015, in Wasserschutzzonen früher (2012/2013)  auf Dichtigkeit prüfen lassen muß. Es ist die Pflicht
der Grundstückeigentümer, einen Sachbediensteten zu beauftragen, der die Prüfungen durchführt und anschließend durch ein Protokoll die
Durchführung der Arbeiten belegt. Die Kosten müssen vom Eigentümer getragen werden.
Es ist ratsam, dass sich z.B. Straßenzüge zusammen tun, um gemeinsam einen Sachbediensteten zu beauftragen; dieses Vorgehen ist
günstiger als bei Beauftragung eines einzelnen Eigentümers.
Er wies darauf hin, dass die jeweiligen Eigentümer vorhandene, alte Baupläne prüfen und Entwässerungsakten einsehen sollten, um so den
Verlauf der Leitungen bestimmen zu können.
Bei Undichtigkeiten werden die Eigentümer informiert und es ist notwendig, die Undichtigkeiten zu beheben. Die Kosten für diese Sanierung.
z.B. im Inlinerverfahren, trägt der Eigentümer.


01. 04. 2010
Es sollen Kanalundichtigkeitsprüfungen vorgenommen werden; es betrifft Gewerbe (vor 1990) und private Hausbesitzer (vor 01.01.1965). Diese
Arbeiten sollen 2015 abgeschlossen sein.
Es liegt eine Broschüre vor, in der drei Ansprechpartner genannt sind. Wir werden  einen dieser Ansprechpartner zu unserem nächsten
Stammtisch im Mai einladen, um Fragen und Probleme zu erörtern, u.a. geht es auch um die Kosten. Im Internet kann ein Straßenplan
eingesehen werden, wo und wann diese Arbeiten ausgeführt werden sollen.


Dankeschönaktion des Bürgervereins Hilden Süd im Seniorenzentrum Stadt Hilden
August 2009
Wir schätzen die Arbeit und die damit verbundene soziale Verantwortung des Teams im Seniorenzentrum Stadt Hilden sehr”. Auf Initiative von
Willi Ninow, stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins Hilden Süd hin, lud der Verein  alle Mitarbeiter zu einem Dankeschön-Grillabend in
den Garten der städtischen Senioreneinrichtung am Erikaweg im Hildener Süden ein.
Mit kulinarischen Köstlichkeiten aus der Küche von Vereinsmitglied Heinrich Hanten - serviert vom zweiten stellvertretenden Bürgermeister
Norbert Schreier - und süditalienischen Weinspezialitäten von Solovino an der Karnaper Straße erlebten die rund 80 Gäste einen
wunderschönen Abend mit vielen anregenden Gesprächen.
“Wir bedanken uns herzlich beim Bürgerverein Süd für diese tolle Aktion. Unser Team hat sich sehr über dieses Zeichen der Anerkennung
unserer Arbeit gefreut”, sagte Seniorenzentrum-Prokuristin Barbara Clouet zum Ende eines für alle Beteiligten vergnüglichen Tages.

Bereit für mehr Sauberkeit
Mai 2008
Bei unseren Sprechstunden beschwerten sich Bürger verstärkt über Ratten. Insbesondere an den Bushaltestellen am Lindenplatz sind die
unappetitlichen Nagetiere häufig präsent - angelockt von Essenresten, die unachtsam ins Gebüsch geworfen werden. Die Fahrgäste stehen an
der Bushaltestelle und wenn der Bus kommt, schmeißen sie ihr halb aufgegessenes Brötchen oder die angebissene Pizza ins Gebüsch. Die
Ratten werden so regelrecht angefüttert.
Mit unserem Plakat, dass den Missstand anprangert, soll der Bürger für mehr Umweltbewusstsein sensibilisiert werden.

Begrüßt und unterstützt wurde die Aktion „ Bereit für mehr Sauberkeit“  vom städtischen Bauhof und dem Ordnungsamt sowie der Hildener
Polizei. Keinesfalls möchte der Bürgerverein dem Ordnungsamt, beziehungsweise dem Bauhof, einen Vorwurf für mangelten Einsatz machen,
ganz im Gegenteil. Regelmäßig werden die Bushaltestellen vom Bauhof gereinigt und die Mülltonnen geleert; der Lindenplatz speziell wird
zweimal  die Woche komplett gereinigt. Rattengift wird regelmäßig ausgelegt um die Plage einzudämmen.
Aber trotz empfindlicher Verwarngelder wird der Abfall weiterhin von einigen schwarzen Schafen einfach auf die Straße oder in die Grünanlage
geworfen.




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